Räume bewegen sich, Türen werden verschlossen, Flure neu eröffnet, Wände kommen näher, Decken scheinen zu fallen, Betten rollen umher, Zimmer drehen sich kopfüber.

In Behandlungs- und Patientenzimmern flackert das Licht, Schatten huschen durch Gänge, Nebel kommt durch Kacheln und über einem hört man Schritte.

Treppen wachsen, Fahrstühle stürzen ab, man wird eingeschlossen und in OP-Säle gebeten.

All das ist nur durch ein ausgeklügeltes System möglich, durch Beobachtung und Erfahrung, doch am meisten benötigt man pure Muskelkraft. Viele Seelen schaffen ein ganzes Erlebnis das sich immer verändert. Mehrere Seelen kümmern sich um eine Gruppe und sorgen für ein ultimatives Erlebnis. Gruppen können interagieren und sich hilflose Tipps geben, doch die Wege ändern sich minütlich. Die Seelen sind klug, doch kennen auch Gnade, schließlich sind bis zu 100 Patienten gleichzeitig im Sanatorium; Ein Knochenjob für alle Beteiligten.
Die Seelen sind zuständig für einen reibungslosen Ablauf, Flaschenzüge helfen dabei genauso wie Kurbeln, Geheimgänge und Motoren. Das "Auge" hilft bei der Koordination und bietet jedem das, was er zu brauchen scheint.

Mehrere hundert Kilometer Kabel, über 1000 Lampen, 300 Scheinwerfer, 200 Lautsprecher, 90 Effektmaschinen, 30 Beamer sowie zwei Dutzend Motoren sorgen für das lebendige Ambiente. Mehr als 2000 Sensoren lösen Szenarien aus die von der Zentrale gesteuert und überprüft werden.
Zusätzlich wird in Teilen der Geruch- und Tastsinn berührt.

Das Labyrinth hat eine gesamte Ganglänge von circa 5.000 Meter, mehr als 14 Kilometer Wände umhüllen das Sanatorium.

Doch all das funktioniert nur dank unser mehr als 40 Mitarbeiter, knapp die Hälfte davon Schauspieler, die täglich für einen reibungslosen Ablauf sorgen.